|
|
Die richtige Mischung macht’s! Mischt man Metalle, entstehen neue Werkstoffe mit neuen Eigenschaften. Sie werden als "Legierungen" bezeichnet. Kupfer lässt sich mit vielen verschiedenen Zusätzen legieren (vermischen). Zu den bekanntesten Kupferlegierungen zählen die vielen Messingsorten, die allesamt Zink in unterschiedlichen Anteilen aufweisen und eine breite Palette von Farbtönen ergeben, mit dem typischen goldähnlichen Glänz. (Messingguss nannte man früher auch "Gelbguss"), Sehr bekannt ist auch die Bronze, eine Legierung aus Kupfer und Zinn. Allgemein bekannt sind auch der Rotguss, eine Legierung aus Kupfer, Zinn und Zink, sowie Neusilber, bestehend aus Kupfer, Nickel und Zink. Durch die Legierung mit anderen Substanzen werden die Eigenschaften von reinem Kupfer verändert. So sind Legierungen aus Kupfer und Nickel äußerst beständig gegen viele Arten von Korrosion und deshalb besonders für den Einsatz im maritimen Bereich geeignet, Legierungen aus Kupfer und Aluminium hoch korrosionsbeständig und hochfest, so dass sie für hochbelastete Lagerteile, in Lebensmittelmaschinen oder für Schiffsschrauben eingesetzt werden. In jüngster Vergangenheit wurden gezielt neue Legierungen auf Kupferbasis entwickelt, vor allem für die Elektronik. Sie werden unter dem Begriff der niedriglegierten Kupferwerkstoffe zusammengefasst. |
|
|||