Nach Berechnungen der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) sterben in Europa bis zu 100.000 Menschen jährlich an Infektionen, die im zeitlichen Zusammenhang mit einem Krankenhausaufenthalt oder einem Aufenthalt in einer anderen medizinischen Einrichtung stehen. Insgesamt geht man von 500.000 bis 800.000 nosokomialen (krankenhausbürtigen) Infektionen pro Jahr allein in Deutschland aus. In den USA bewegt sich die Zahl sogar bei über zwei Millionen Fällen. Die Häufigkeit bakterieller oder viraler Infektionen mit erheblichen Folgeschäden, bis hin zur schweren Erkrankung mit Todesfolge, nimmt in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen stetig zu. Diese Entwicklung stellt das Gesundheitswesen industrieller Staaten vor enorme epidemiologische und wirtschaftliche Herausforderungen und erfordert zielstrebiges Handeln. Die komplexen Zusammenhänge erlauben hierbei nicht, sich im Kampf gegen die Ursachen auf eine oder wenige Maßnahmen zu beschränken. Im Rahmen des interdisziplinären Fachaustausches müssen neue Wege beschritten werden.
Für den Health und Care Bereich (Krankenhäuser, Altenpflegeheime) zählt hierzu auch die Ausstattung der hoch frequentierten Kontaktoberflächen mit einem dauerhaft antimikrobiellen Material, um die Übertragung und Ausbreitung von Keimen zu verringern. Massives Kupfer sowie eine Vielzahl seiner Legierungen erreichen eine Inaktivierung pathogener Keime innerhalb kurzer Zeit. Kupfer bietet zusätzlichen Schutz vor Infektionen, überall dort, wo die Ausbreitung von Erregern weitreichende Folgen haben kann. Der Einsatz von Produkten aus diesen Materialien kann somit einen erheblichen Beitrag zur Gesundheitsfürsorge leisten.
Wir möchten Sie gerne über die antimikrobielle Wirksamkeit von Kupferwerkstoffen und ihre Einsatzbereiche im Gesundheitswesen aufklären und laden Sie herzlich ein zu einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 06. Oktober 2010, 14.30 bis 19 Uhr,ins Fraunhofer-inHaus-Zentrum, Forsthausweg 1, 47057 Duisburg, mit dem Titel „Antimikrobielles Kupfer – Eine neue Waffe im Kampf um Gesundheit und Hygiene" .
Das ausführliche Programm sowie ein Anmeldeformular finden Sie hier: